STADT INFO

Der westböhmische Kurort Jáchymov - St. Joachimsthal - gegründet von Graf Stephan Schlick liegt in einem tiefen und waldreichen Tal (ca. 720 m ü.d.M.) am Fuße des 1.244 m hohen Keilberges südlich des Erzgebirges. Hier wirkt das typische Vorgebirgsklima wohltuend auf den Organismus, zumal die Luft mit ätherischen Essenzen aus den umliegenden Kiefernwäldern angereichert ist. Im Jahre 1516 gegründet blickt das relativ kleine Städtchen auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Dank der reichen Silbererzvorkommen wurde es im Mittelalter zur Königsstadt erhoben und war die zweitwichtigste Stadt nach Prag. Jáchymov erhielt das Prägerecht für Silbermünzen. Hier wurden die sogenannten „Thaler“ oder „Tolar“ geprägt, die über Europa hinaus ihre Verbreitung fanden und damit der Vorläufer des amerikanischen Dollar sind.

Wir laden Sie ein in die Landschaft der Heilquellen, der reichen Geschichte, der hinreißenden Landschaft und der gastfreundlichen Menschen. Hier finden Sie die einzigartige Atmosphäre der Kurorte, zahlreiche sehenswerte historische Denkmäler und Naturschönheiten, die man in anderen Regionen vergeblich suchen würde. Einige Begriffe sind tatsächliche zu Symbolen der Landschaft geworden. Urteilen Sie selbst: der Sprudel in Karlsbad (Karlovy Vary), die bekannten Mineralwasser Mattoni, Magnesia, Excelsior oder Richardka, die „dreizehnte Quelle“ Becherovka, Kuroblaten, Moserglas, Karlsbader Porzellan, Burg Loket (Elbogen), Kloster Tepl und der Joachimsthaler, die Singende Fontäne in Marienbad (Mariánské Láznì, das Stöckl (Špalíèek) in Cheb, Schloss Königswart (Kynžvart) oder die Statue des Franzl in Franzensbad. Wirklich eine riesige Auswahl.